Auf der Helfermeile bei „Büren on Wheels“ 2017

Auf der Helfermeile bei „Büren on Wheels“ 2017

Am 28. Mai 2017 fand wieder die beliebte Veranstaltung „Büren on Wheels“ (BOW) nach 3jähriger Pause im Gewerbegebiet zwischen Fürstenberger Strasse und Werkstrasse statt. Das Gewerbegebiet verwandelte sich in ein Abenteuer für Jung und Alt. 50 dort ansässige Unternehmen öffneten ihre Pforten, um den Besuchern interessante Attraktionen zu bieten. Das gesamte Gewerbegebiet war in fünf Aktionsbereiche aufgeteilt, welche mit drei eigens eingeführten Bimmelbahnen verbunden wurden. In jedem Bereich gab es Essen, Getränke, Kaffee und Kuchen. Auch der Notarztträgerverein Büren e.V. war in diesem Jahr wieder dabei. Auf der sog. „Helfermeile“ boten wir an unserem Infostand Interessierten die Möglichkeit, lebensrettende Maßnahmen zu erlernen und praktisch zu üben. Dazu waren neben Flyern, Plakaten und anderem Infomaterial auch Videodemonstrationen, Computersimulationen, Patientendummies und andere Medizinelektronik aufgebaut worden.

Zudem sollte um 13:30 Uhr als besondere Attraktion eine Rettungsübung den Zuschauern den Ablauf der Rettungskette nach einem Verkehrsunfall darstellen. Nach unserem „Drehbuch“ sollten Feuerwehr, Malteser-Rettungsdienst und Notärzte ihre jeweiligen Einzelmaßnahmen der Rettungskette darstellen und das Ganze, fachkundig von uns kommentiert, den Zuschauern dargeboten werden. Um das möglichst realitätsnah zu gestalten, waren geschminkte Mimen (Malteserjugend) als Darsteller der Unfallopfer vorgesehen. Als besonderes Highlight sollten vor den Augen der Zuschauer 2 PKW ineinanderkrachen, was (ohne Gefahr für Leib und Leben von Mimen und Zuschauern) mittels einer Seilwinde auch zu einem spektakulären Crash führte.

Gespannte Zuschauer bei der Rettungsübung (Live-Crash 2er PKW)

Gespannte Zuschauer bei der Rettungsübung (Live-Crash 2er PKW)

Kaum war der Knall des Zusammenpralls der beiden PKW vehallt und hatte der „Regisseur” den Einsatz der Feuerwehr bedeutet, übernahmen andere Umstände die weitere „Regie“ über den Verlauf der Veranstaltung. Das am Vortag bereits amtlich angekündigte Unwetter mit Orkanböen und Starkregen begann, sich über uns auszutoben.

Standschirme nebst Ständer flogen plötzlich umher, die Beschallungsanlage drohte umzustürzen. Die Retter, Schlechtwetter gewöhnt, standen die Rettungsaktion zwar mannhaft bis zum Ende durch, leider jedoch ohne das anfänglich zahlreich vorhandene Publikum, das sich verständlicherweise augenblicklich vor dem tobenden Unwetter in trockene Gefilde in Sicherheit gebracht hatte.

Bilanz am Ende: Mitarbeiter bis auf die Haut durchnässt, 2 Standschirme verbogen, 2 Tische beschädigt. Wegfliegen des Pavillions unseres Standes dank beherrschten Eingriffs von Passanten gerade noch verhindert. Flyer und Plakate durchweicht. Computer und teure Medizinelektronik nass geregnet. Um keinen „Totalschaden” zu riskieren, mussten wir unter diesen Umständen den Infostand auf der BOW schweren Herzens vorzeitig aufgeben. Schade – aber beim nächsten Mal sind wir gerne wieder dabei.