Prävention des Posttraumatischen Belastungssyndroms (PTBS)

Prävention des Posttraumatischen Belastungssyndroms (PTBS)

PTBSIm Rahmen der Fortbildung von Feuerwehrleuten informierte der Notarztträgerverein über das PTBS. Das Posttraumatische Belastungssyndrom ist eine psychische Erkrankung, der ein oder mehrere belastende Ereignisse von außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophalem Ausmaß (Trauma) vorangehen. Krieg, Gewalt, Folter und Geiselnahme, Katastrophen und schwere Unfälle können dazu führen (Bild: Loveparade Duisburg 2010).
Die Betroffenen leiden nach traumatischem Erleben unter dem Gefühl von Hilflosigkeit und Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses. Die Symptome sind vielfältig und nicht selten so schwer, dass sie zu lebenslanger Arbeitsunfähigkeit, familiärer Zerrüttung, vollständiger sozialer Isolation und Selbsttötung führen können. Jeder kann davon betroffen sein. Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleute haben aufgrund ihrer Tätigkeit ein potenziell erhöhtes Risiko mit solchen PTBS-auslösenden Situationen in Berührung zu geraten. Anhand konkreter (z.T. gemeinsam erlebter) kritischer Rettungseinsätze hielt Frau Dr. Enkemeier einen ärztlichen Fachvortrag zur Prävention (Vorbeugung) des PTBS vor Einsatz- und Führungskräften der Feuerwehr Bad Wünnenberg