Kurzinfo

Rettungsdienst Büren

Büren besitzt in seiner Kernstadt eine eigene Rettungswache, die in einem kreiseigenen Gebäude in unmittelbarer Nähe des ehemaligen St. Nikolaus-Hospitals untergebracht ist und als Lehr- und Ausbildungs-Rettungswache des Kreises Paderborn fungiert.

Die Rettungswache ist 24-Stunden mit rettungsdienstlichem Fachper- sonal besetzt, und mit einem Rettungswagen (RTW) und einem Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) bestückt.

Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und Rettungswagen (RTW) Büren

Notarzteinsatzfahrzeug und RTW Büren

Das Büren nach der Schließung seines Krankenhauses in 2010 noch Standort eines Notarztes und eines NEF bleiben konnte, ist beileibe keine Selbstverständ- lichkeit, sondern erst durch die Gründung des gemeinnützigen Notarztträgervereins Büren e.V. ermöglicht worden.

Nicht für Büren allein, für Bad Wünnenberg und notärztliche Enklaven im Bereich Soest – und gelegentlich bis ins Hessische.

Warum es hier einen »Notarztträgerverein« gibt.

Das mit der Schließung des Bürener Krankenhauses nicht nur die ortsnahe stationärmedizinische Versorgung der Menschen hier endgültig vorloren ging, sondern damit zudem auch noch die rettungsärztliche Hilfe durch einen Notarzt am Ort vor dem Aus stand, das war vielen Bürgern hier gar nicht bewusst.

Das Notärzte als besonders qualifizierte Fachärzte fast ausnahmslos angestellte Ärzte einer Klinik sind, wo sie als Intensivmediziner, Internist oder Anästhesist ihren „Brotberuf” haben, wissen viele nicht. Und das es gut ein Dutzend davon braucht, um einen Rund-um-die-Uhr-Dienst aufrecht zu erhalten, wissen genauso wenige. Kein Krankenhaus – kein Notarzt.

Wie sollte das nach der Schließung des St. Nikolaus-Hospitals gehen?
Aus welchem Krankenhaus im Bürener Land mit ausreichendem Potential erfahrener Notfallmediziner würden denn wohl zukünftig die Notärzte für unsere Region kommen? Mit der Schließung des hiesigen Krankenhauses gibt es eben hier keine Akutklinik mehr, die die mehr als 35.000 Bürger in Büren und Bad Wünnenberg notärztlich versorgen könnte. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Der Notarzt müsste von anderswo her kommen. Aus Paderborn oder per Rettungshubschrauber aus Bielefeld?

Im Notfall wohl schnell genug …?

Dieses Dilemma erkannten – für den Erhalt des Notarztstandortes Büren – engagierte Ärzte und boten dem Kreis Paderbon (als Verantwortlichen für den Rettungsdienst) an, bis zur Findung einer Lösung dieses Problems den Notarztdienst in privater Initiative und uneigennützig aufrecht zu erhalten. Sie besorgten eine Unterkunft für den diensthabenden NA und hielten so über ein Jahr als „Interessengemeinschaft Notärzte für Büren”, den Dienstbetrieb am Laufen und sicherten in dieser Zeit die notärztliche Versorgung der Menschen hier.

Gemeinsam mit der Stadt Büren und dem Landkreis Paderborn fanden sie eine, bundesweit wohl einmalige, Lösung mit Modellcharakter:

Sie gründeten den gemeinnützigen Notarztträgerverein Büren e.V. und beendeten damit das Dilemma einer fehlenden Trägerinstitution für den
Notarzt für hiervon hier.

Wir stellen den Notarzt

für 35.000 Menschen auf mehr als 340 km² Fläche.

  • Stadt Büren und Ortsteile
  • Stadt Bad Wünnenberg und Ortsteile
  • Stadt Rüthen auf Anforderung der Rettungsleitstelle Soest
  • Airport Paderborn/Lippstadt (PAD)
  • Teilabschnitte der BAB 44 und BAB 33

Wir fördern

durch geeignete Maßnahmen (Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge etc.)

  • das öffentliche Gesundheitswesen
  • unterstützen Initiativen zur Rettung aus Lebensgefahr
  • wirken im Katastrophen- und Zivilschutz mit
  • und bilden Ärztliches Personal und andere Interessierte fort
Versorgungsbereich des Notarztes Büren: ca. 35.000 Menschen - 340 Quadratkilometer

Versorgungsbereich des Notarztes Büren: ca. 35.000 Menschen – 340 Quadratkilometer