Unseriöse Mitglieder-Werber und Spendensammler unterwegs

Unseriöse Mitglieder-Werber und Spendensammler unterwegs

die_johanniterIn diesen Tagen sind wohl wieder „Werber“ im Outfit eines Rettungssanitäters in den Straßen Bürens unterwegs, um Mitgliederwerbung zu betreiben oder Spenden zu sammeln. Uns erreichte dieser Tage die Mail eines Bürgers, der berichtete, dass an der Haustür um Spenden geworben werde mit dem Argument:

Wenn nicht genügend Spenden zusammen kämen, würde der Kranken- und Rettungswagen in Büren abgezogen und müsste im Notfall aus Paderborn kommen.

Bitte lassen Sie sich nicht verunsichern:
Es handelt sich hier um eine üble Masche, um an Ihr Geld oder Ihre Unterschrift zu kommen.

Wir stellen fest:
Die Stationierung eines Kranken- bzw. Rettungswagens in Büren ist keinesfalls von irgend jemandes Spende abhängig. Die Trägerschaft des Rettungsdienstes obliegt dem Kreis Paderborn, basiert auf der Grundlage des nordrhein-westfälischen Rettungsdienstgesetzes und ist aus öffentlichen Mitteln solide und zukunftssicher finanziert.

Sollten die Werber (meist provisionshungrige Mitarbeiter einer Werbeagentur, landläufig als „Drückerkolonne“ bezeichnet) tatsächlich im Auftrage der Johanniter unterwegs sein und mit diesem Argument Werbung betreiben, ist dies in höchstem Maße unseriös. Und es schadet dem hohen Ansehen der Johanniter.
Es versteht sich, dass diese Leute weder in unserem Namen, in unserem Auftrag noch in unserem Sinne tätig sind, auch wenn sie, zum Zweck eines profitablen Geschäftsabschlusses, unsere Anliegen und Ziele zu unterstützen vorgeben.